Sonntag, 30. Juli 2017

Einladung zur Pink Safari

Ihr Lieben,

in letzter Zeit habe ich mich tatsächlich etwas rar gemacht. Ein Trauerfall in der Familie, ein neuer Job, Zeugnisendspurt und Schulveranstaltungsmarathon meiner Tochter und das übliche Drunter und Drüber zu Hause. Aber Gott sei Dank sind jetzt auch bei uns hier in Bayern die großen Ferien losgegangen und ich bin endlich dazu gekommen ein neues DIY auszuprobieren. Ich hoffe, ihr lasst meine Entschuldigung gelten und ich gelobe Besserung!


Zur Feier des Tages machen wir eine kleine Party unter dem Motto "Pink Safari". Das Wetter passt ja optimal dazu.

Vielleicht habt ihr zu Hause auch noch ein paar ausrangierte Plastiktiere, die ihr trauriges Dasein in Kinderzimmerschubladen fristen. Dann haucht ihnen doch neues Leben ein! Als Mini-Etagere und Tischkärtchenhalter nehmen die afrikanischen Savannentiere als Rudel Platz auf unserem Gartentisch und laden zum Verweilen ein.


Einfach mit einer feinen Japansäge für die Tischkärtchen Schlitze in die Rücken der Tiere sägen und die Giraffe möglichst waagerecht in der Mitte durchsägen. Am besten spannt ihr die Plastiktiere in einen Schraubstock ein. Aber Vorsicht: auf die Finger aufpassen!


Dann sprüht ihr die Tiere mit der Farbe eurer Wahl an. Ich habe mich für pink entschieden, da der Unterteller aus Porzellan für die Etagere rosa Linien hat.


Nach dem Trocknen könnt ihr auch schon die Heißklebepistole anheizen. Falls die Trennung der Giraffe nicht ganz waagerecht verlaufen ist, könnt ihr das mit etwas mehr Heißkleber auf einer Seite ausgleichen.


Jetzt kurz antrocknen lassen und die Namensschildchen schreiben und schon kann die Party losgehen!

Liebe Grüße und schöne Sommerferien,
Eure Anett.

Zorra vom Blog Kochtopf hat zum Wort-Wide-Summerfood-Blogevent geladen. Da steuere ich doch gleich mal die Tischdeko bei.

verlinkt mit Sonntagsglück, Creadienstag, Montagsfreuden, MMI

Freitag, 16. Juni 2017

Den Sommer französisch genießen

Ihr Lieben,

endlich ist er da! Der Sommer. Mit herrlich lauen Sommerabenden, Wasserspaß für die Kinder, Grillduft weht über den Gartenzaun und dicke Maikäfer schwirren am Abend durch den Garten. Erdbeeren gibt es in Hülle und Fülle und auch Aprikosen, deren samtig weiches Fruchtfleisch ich so liebe. Der Lavendel steht in voller Blüte und die Bienchen summen emsig um die kleinen blauen Blüten. Hach. Von mir aus, könnte der Sommer ewig dauern.



Damit ich auch später noch den Sommer genießen kann, konservieren wir ihn einfach im Glas. Aprikosenmarmelade mit Lavendelblüten lässt Urlaubsstimmung wie in Frankreich aufkommen. Seht ihr euch auch gerade durch ein herrlich duftendes Lavendelfeld laufen?

Dann Augen zu und Marmelade aufs Brötchen!

Aprikosen-Marmelade mit Lavendel (eine meiner persönlichen Favoriten)

Hierfür braucht ihr:
- 1 kg reife Aprikosen
- 500 g Gelierzucker 2:1
- 2 TL getrocknete Lavendelblüten (z.B. von Fuchs)

Die Aprikosen entkernen und klein schneiden und abwiegen. Anschließend mit dem Pürierstab pürieren. Es dürfen aber auch noch ein paar kleine Stückchen drin sein. Dann den Gelierzucker und die Lavendelblüten hinzugeben und gut umrühren. (Achtung: Mit Lavendel vorsichtig sein, denn zuviel schmeckt nicht mehr wirklich gut.) Am besten über Nacht stehen lassen. Die Marmelade 4 Minuten sprudelnd kochen und nach der Gelierprobe in saubere Gläser abfüllen und auf den Kopf stellen.

Et voilà!

Bon appétit und genießt den Sommer!

Eure Anett.

verlinkt mit Freutag



Mittwoch, 24. Mai 2017

Einfach tierisch sportlich!

Ihr Lieben,

die Zeit rennt viel zu schnell. Sie rast scheinbar dahin und das gefühlt gerade erst auf die Welt gekommene süße Baby ist jetzt schon 11! - Ach ich schwelge schon wieder in Erinnerungen.


11. Geburtstag - das heißt, Zeit für Geburtstagsparty! Die letzten Jahre hat es sich ja eingebürgert, dass das Geburtstagskind immer ein Mitgebsel für die Gäste vorbereitet. Doch Tüten mit unzähligen Süßigkeiten, Radiergummis und Dingen, die kein Mensch braucht, sind mir einfach zu simpel. In diesem Jahr gab's Turnbeutel für alle - und zwar mit Wunschmotiv! Wobei ich so manches Wunschmotiv während des Schneidens der Schablone einige Male verflucht habe. *hüstel* (Kleiner Tipp: lasst die Eule am Besten links liegen)



Für jedes Motiv habe ich eine Schablone erstellt, die ihr unter folgenden Links herunterladen könnt. Leider kann man die Schablone nur einmal benutzen. Falls ihr einen Tipp habt, wie man mehrere Male damit sprühen kann, immer her damit!
Zum Aussuchen gab es folgende Motive:
- Einhorn (natürlich, was sonst)
- Pferd
- Fuchs
- Hund
- Panda
- Eule

Das gewünschte Motiv druckt ihr auf einen Aufkleber im Format DIN A4 und schneidet mit einem Cutter und einem Lineal nur die Innenflächen aus. Dann klebt ihr die Schablone mittig auf den Stoff und drückt ihn schön fest. Aus einem größeren Stück Karton schneidet ihr noch eine Art Fenster etwas kleiner als A4 aus, legt es über den Turnbeutel und klebt mit Malerkrepp die Innenkanten des Fensters auf der Schablone fest, so dass keine Farbe mehr, außer auf den ausgeschnittenen Flächen an den Stoff kommt.


Mit Marabu Textil-Spray nicht zu nass einsprühen, da sonst die Fasern zu viel Farbe ziehen und das Motiv ausläuft (für 10 Turnbeutel habe ich ca. 1/4 Flasche = 25 ml gebraucht). Danach gleich die Schablone entfernen und die Beutel zum Trocknen aufhängen. Nach der auf dem Spray angegebenen Trockenzeit die geometrischen Motive mit einem Bügeleisen 3 Minuten lang fixieren.

Kleine Pappschildchen "Bitte nur links waschen" ausschneiden und mit einer Kordel befestigen.
Wo ihr die Turnbeutel und das Textil-Spray kaufen könnt, findet ihr ganz unten.


Da freut sich auch jeder Sportlehrer, wenn die Kinder wieder alle gerne ihre Turnsachen mitbringen.
Und selbst Mama hat sich einen mit einem Einhorn gemacht. Da fällt mir ein, eine Freundin hat so etwas als Festival-Rucksack. Also auch 'ne Möglichkeit.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen!

Liebe Grüße,
Anett.

verlinkt mit Mmi#200, Creadienstag. Und weil man damit auch tolle Wanddeko oder Kissenbezüge machen kann, geht's damit auch noch zum Deko-Donnerstag.



Sonntag, 21. Mai 2017

Große Fliederliebe: Fliedergelee

Schade, dass es kein Geruchtsinternet gibt. Dann könntet ihr diesen unheimlich tollen Duft des Flieders riechen. Ein bisschen Frühling habe ich noch schnell konserviert und man wird regelrecht eingehüllt in rosa Fliederwölkchen, wenn man ein Glas des herrlich duftenden Fliedergelees öffnet.


Naja, "schnell" war wohl etwas übertrieben. Es hat schon etwas leicht meditatives, wenn man unzählige kleine Blüten einzeln abzupfen muss. Aber die Mühe lohnt sich und man kann tiefenentspannt dieses leckere Gelee genießen.

Ihr braucht:
- ca. 50 g einzeln abgezupfte Fliederblüten (gibt im Messbecher etwa 500 ml) - Achtung: die kleinen grünen Stängel müssen komplett weg, da es sonst bitter wird.
- 750 ml Wasser
- Saft einer Zitrone
- 500 g Gelierzucker 2:1


Die Blüten in ein hohes Gefäß füllen und mit dem nicht mehr kochenden Wasser übergießen. Am besten über Nacht ziehen lassen. Die Flüssigkeit, mit einem Küchentuch ausgelegten Sieb in einen Kochtopf abschütten und das Tuch gut auswringen. Den Saft einer Zitrone zugeben und ebenfalls den Gelierzucker. Nun nach Packungsanweisung 4 bis 5 Minuten sprudelnd kochen lassen und nach der geglückten Gelierprobe in saubere Marmeladengläser abfüllen und auf den Kopf stellen.


Ich finde auch die Farbe ist super schön!

Man sollte viel öfter Rezepte mit Blüten ausprobieren. Als nächstes versuche ich noch ein Gänseblümchengelee.

Schöne Rezepte findet ihr auch in dem Buch "Kochen mit Blüten" von Lea Mühlthau*:
 

Liebe Grüße,
Eure Anett.

Und dann hüpfen wir noch rüber zu den Montagsfreuden

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Freitag, 12. Mai 2017

Muttertags-DIY: Sommerblumen to go

Ihr Lieben,

eigentlich ist doch jeden Tag Muttertag! Wenn ich zu meiner Mutter fahre, bringe ich immer selbst gebackenen Kuchen mit und selbst freue ich mich wahnsinnig, wenn die Kleine mich einfach mal so umarmt und mir sagt, dass sie mich lieb hat.


Aber einmal im Jahr kann man der geliebten Mama auch einmal eine besondere Ehre erweisen. Und ich meine keine gekauften Geschenke, die vielleicht noch ein halbes Vermögen gekostet haben. Die kleinen, selbstgemachten Dinge sind doch oft viel schöner. Vor allem, wenn sie mit Liebe gemacht sind.

Und damit Mama nicht nur am Muttertag schöne Blümchen bekommt, sondern sie sich auch in ein paar Wochen noch einmal freuen kann, basteln wir kleine Saatscheiben mit Samen von einjährigen Sommerblumen.


Ihr braucht einfach eine Erdbeerbox aus Pappe oder einen Eierkarton. Schneidet, am besten mit einer Schablone, Herzen, Kreise oder was euch sonst noch so einfällt aus dem Karton aus. Mischt in einer kleinen Schüssel etwas Mehl und Wasser, sodass ein dickflüssiger Kleister entsteht. Bestreicht nun die Pappscheiben mit dem Mehlkleister und streut eure Blumensamenmischung auf die Pappscheiben.


Zum Fixieren pfriemelt ihr ein handelsübliches Zellstofftaschentuch auseinander und gebt noch ein paar Kleckse Kleister auf die Samen und legt eine Lage des Taschentuches darüber. Nun auf der Rückseite der Saatscheibe ebenfalls etwas Kleister verstreichen und das Zellstofftüchlein auf der Rückseite festkleben. Jetzt noch gut trocknen lassen.

Die Saatscheiben werden einfach in einen Blumentopf oder ein Beet gelegt und mit etwas Erde bedeckt. Nach dem Angießen saugt sich der Karton gut mit Wasser voll und ist somit eine prima Keimgrundlage für die Blumensamen. In ein paar Wochen kann sich die Mama dann an den schönen Sommerblümchen erfreuen.

Fühlt Euch gedrückt!
Eure Anett.

Eine der letzten Frühlingstulpen in der Faltvase zeige ich heute beim Flowerfriday



Donnerstag, 4. Mai 2017

Es ist serviert: die leuchtende "2"

Ihr Lieben,

heute möchte ich mal wieder zwei alte Dinge aus der Kategorie "gefunden und für dekorativ befunden" zeigen.



Beim letzten Berlin-Trip stöberte ich unter anderem durch die kleinen Trödelläden und entdeckte die leuchtende "2". Naja, zugegeben - in diesem Zustand leuchtetet gar nix. Die Lampen im inneren waren kaputt und äußerlich musste sie erst einmal von ganz viel Dreck befreit werden. Vorsichtig wurde der Deckel abgemacht und eine neue LED-Beleuchtung installiert. Und schon leuchtet sie wieder wie neu auf unserem Barwagen.


Dieser original Servierwagen "Dinett" von Bremshey war ein Überbleibsel der früheren Besitzer unseres Hauses. Vermutlich aus den 60ern. Den habe ich gerade so vorm Sperrmüll retten können. Herr H. rollte mal wieder mit den Augen und ich rollte mit dem kleinen Schätzchen nach Hause.

Die beiden Tabletts sind aus Holzfurnier, das in Kunstharz getränkt wurde. Der Servierwagen kann einseitig oder auch komplett zusammengeklappt werden und dient heute in unserem Esszimmer als Barwagen, auf dem die hochprozentigen Getränke aufbewahrt werden.

Habt ihr auch solche kleinen Schätze zu Hause?

Liebe Grüße,
Anett


Bild: wirtschaftswundermuseum.de

Samstag, 15. April 2017

Oster-DIY: Schnelle Tischdeko mit Ei

Ihr Lieben,

überall hoppeln einem Osterhasen über den Weg. Bei Euch hat sich der Osterhase am Sonntag auch angekündigt? Dann zaubern wir noch auf die schnelle eine hübsche, natürliche Ostertischdeko.



Ich habe für meine Tischdeko eine Rindenscheibe von einem Baumstamm genommen. Ihr könnt aber auch einfach ein Stück Kaminholz oder einen Ast nehmen. Moos erst mit Heißkleber am Stamm befestigen und dann noch einmal mit Draht umwickeln.


Weiße Eier ausblasen - mit nur einem Loch an der Oberseite (!). Das geht am schnellsten mit dem Blas-Fix von Heitmann. Mit einem Schmutzradierer vorsichtig die Stempel abrubbeln und die Eierschalen gut ausspülen. Die trockenen Eier ebenfalls mit der Heißklebepistole auf dem Moos festkleben. Beim Morgenspaziergang ein paar Heidelbeerzweige und Blümchen aus dem Wald oder von der Wiese mitnehmen und in 2 oder 3 Eiern dekorieren.


Zum Nachmittagskaffee gibt es lecker-fluffigen Erdbeer-Rhabarber-Joghurtkuchen.

Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest und einen fleißigen Osterhasen - und keine Eier vergessen!

Liebe Grüße,
Eure Anett.